Transferpartner:in-Proto-Persona

Transferpartner:in-Proto-Persona

Forschende entwickeln ein systematisches Verständnis für Perspektiven, Bedarfe und Herausforderungen potenzieller KMU-Partner:innen. Teams schaffen eine arbeitsfähige Grundlage für gezielte Ansprache, Interviews, Workshops und überprüfbare Kooperations- und Nutzenhypothesen.

Dauer: 30 min in Präsenz | 2 -3 Std. Vertiefung

Materialien:

  • „Foliensatz (PowerPoint)
  • Beamer
  • Ausgedrucktes Arbeitsblatt
  • Stifte oder Haftnotizen
  • Optional: Laptop/Internet für Quellenabgleich (Websites, LinkedIn, Netzwerkquellen)
  • Optional: digitales Board (z. B. Miro)“

Anleitung:

Die Proto-Persona strukturiert Annahmen zu potenziellen Transferpartner:innen im KMU.
Forschende entwickeln ein systematisches Verständnis für Perspektiven, Bedarfe und Herausforderungen potenzieller KMU-Partner:innen. Teams schaffen eine arbeitsfähige Grundlage für gezielte Ansprache, Interviews, Workshops und überprüfbare Kooperations- und Nutzenhypothesen.

Beispielaufteilung:
  1. Zielgruppe festlegen
    (Präsenz: 5 Min. | [zu Hause: 15–20 Min.])
    Festlegung einer konkreten Branche und eines KMU-Typs als potenzieller Transferpartner.
  2. Annahmen explizieren
    (Präsenz: 10 Min. | [zu Hause: 45–60 Min.])
    Ausfüllen der Persona-Vorlage auf Basis bestehender Annahmen zu Charakterisierung (z. B. Rolle), Tätigkeiten, Pain Points und Frustrationen sowie Bedürfnissen und Zielen der Ansprechperson.
  3. Erste Plausibilisierung
    (Präsenz: 5 Min. | [zu Hause: 30–45 Min.])
    Abgleich ausgewählter Annahmen mit frei zugänglichen Quellen (z. B. Websites, LinkedIn, Netzwerke). Markierung von Bestätigungen und Widersprüchen.
  4. Hypothesenbildung
    (Präsenz: 5 Min. | [zu Hause: 20–30 Min.])
    Ableitung erster Hypothesen zu Kooperations- und Nutzenpotenzialen zwischen Forschung und KMU.
  5. Iteration vorbereiten
    (Präsenz: 5 Min. | [zu Hause: 15–25 Min.])
    Sammlung offener Fragen als Grundlage für Interviews, Feedback-Sessions oder Workshops.
Durchführung:

Zu Beginn werden Ziel und Struktur der Methode erläutert. Das Template wird ausgedruckt oder digital (z. B. via Folie oder Miro-Board) bereitgestellt. In Phase 1 benennen die Teilnehmenden relevante Stakeholder oder Akteursgruppen ihres Projekts. In Phase 2 beschreiben sie positive oder negative Wirkungen und nehmen eine erste Einschätzung der Wirkungsstärke auf einer Skala von −5 bis +5 vor. Die Bewertung erfolgt bewusst als orientierende Einschätzung und ersetzt keine vertiefte Analyse.

Optional werden zentrale Beobachtungen im Plenum diskutiert und Gemeinsamkeiten oder Spannungen sichtbar gemacht.