Denken im Möglichkeitsraum der Quadruple Helix

Denken im Möglichkeitsraum der Quadruple Helix

Die Übung fördert Perspektivenwechsel und transdisziplinäres Denken. Teilnehmende erkennen, wie unterschiedliche Akteurslogiken Forschungsfragen und -design prägen, und entwickeln transferorientierte Ansätze unter Einbezug von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft.

Dauer: 60 – 75 Min

Materialien:

  • ausgedrucktes Arbeitsblatt pro Team
  • Stifte
  • Post-its

Anleitung:

Die Übung „Denken im Möglichkeitsraum der Quadruple Helix“ entwickelt transdisziplinäre Studiendesigns im Zusammenspiel von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Die Teilnehmenden schärfen Problemverständnis, Forschungsfrage und Forschungsdesign entlang multipler Stakeholderperspektiven.​

Beispielaufteilung:
  • 10 Min Einführung & Rollenklärung
  • 10 Min Gruppenbildung & Problemwahl
  • 15 Min Perspektivendiskussion
  • 15 Min Forschungsfrage entwickeln
  • 15 Min Studiendesign & Visualisierung
  • 10 Min Präsentation & Reflexion
Durchführung:

Gruppen (2–7 Personen) übernehmen je eine Rolle der Quadruple Helix, optional ergänzt um eine Vermittlungsrolle. Ausgehend von einem komplexen, forschungsnahen Problem diskutieren sie ein Thema aus allen Rollenperspektiven, formulieren eine zentrale Forschungsfrage und entwickeln ein transdisziplinäres Studiendesign mit benannten Disziplinen und Stakeholdern. Beiträge aller vier Rollen werden skizziert und auf Flipchart oder einem digitalen Whiteboard visualisiert; im Plenum präsentieren die Gruppen ihre Ansätze und reflektieren den Mehrwert des transdisziplinären Vorgehens.