
Sie hilft Teams, sich in eine Zielperson hineinzuversetzen: Was denkt, fühlt, sagt und tut diese? Dadurch werden Bedürfnisse, Motive und mögliche Herausforderungen sichtbar. Die Inhalte können auf echten Beobachtungen oder Annahmen basieren.
Dauer: 20 – 45 min
Materialien:
- ausgedrucktes Arbeitsblatt pro Team
- Stifte
- Haftnotizen
Anleitung:
Die Empathy Map vertieft das Verständnis für Nutzende durch systematische Erfassung von Perspektiven und Emotionen.
Sie hilft Teams, sich in eine Zielperson hineinzuversetzen: Was denkt, fühlt, sagt und tut diese? Dadurch werden Bedürfnisse, Motive und mögliche Herausforderungen sichtbar. Die Inhalte können auf echten Beobachtungen oder Annahmen basieren.
Beispielaufteilung:
- 5 Min Einführung: Kurz Ziel & Vorgehen erklären
- 10-30 Min Felder ausfüllen: Teams bearbeiten gemeinsam die Empathy Map
- 5-10 Min Präsentation: Teams stellen ihre Ergebnisse gegenseitig vor
- Gesamtdauer: 20-45 Minuten
Durchführung:
Kurze Einführung in Ziel und Vorgehen bei der Methode.
Die Teilnehmenden bearbeiten das Arbeitsblatt im Austausch im Team. Es kann mit jedem Feld begonnen werden, das am leichtesten fällt – typischerweise mit „Sagt“ oder „Tut“.
Sie notieren Beobachtungen und Annahmen, bis alle Felder gefüllt sind. Ggf. können Haftnotizen genutzt werden, um flexibel umsortieren zu können.
Die Teilnehmenden sprechen darüber, wie und warum sich die Person so verhält und greifen dabei auf Erfahrungen und Beobachtungen zurück.
Die Zeiteinteilung sollte so erfolgen, dass am Ende alle Felder ausgefüllt sind.
Hinweis zur Reihenfolge:
Es hat sich bewährt, mit äußeren, sichtbaren Aspekten („Sagt“, „Tut“) zu starten und dann zu inneren („Denkt“, „Fühlt“, „Schmerzen“, „Gewinne“) zu wechseln. Es darf aber auch anders vorgegangen werden, wenn das leichter fällt.
Präsentation (5-10 Minuten): Jede Gruppe stellt ihre Empathy Map kurz vor (ca. 2 Minuten pro Team). Sie achten auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Tipp:
Wenn möglich, notieren die Teilnehmenden konkrete Beispiele und Zitate. Die Empathy Map ist eine Diskussionsgrundlage, keine Bewertung. Sie kann gestrafft eingesetzt werden, wenn es primär um den Prozess geht, und ausführlicher, wenn es die praktische Anschlussfähigkeit im Zentrum steht.

