
Die Methode ermöglicht es Teams und Projektverbünden, individuelle Perspektiven systematisch einzubringen und zu verdichten. Teilnehmende entwickeln gemeinsame Fragestellungen, identifizieren relevante Akteur:innen und erkennen konkrete Ansatzpunkte für transdisziplinäre Zusammenarbeit.
Dauer: 15 – 20 min
Materialien:
- ausgedrucktes Arbeitsblatt
- Stifte
- Uhr
optional:
- Foliensatz (PowerPoint)
- Beamer
- Whiteboard/Tafel
- Karten/Haftnotizen
Anleitung:
„1-2-4-All strukturiert Ideenaustausch und fördert gleichberechtigte Beteiligung im Team oder Projekt.
Die Methode ermöglicht es Teams und Projektverbünden, individuelle Perspektiven systematisch einzubringen und zu verdichten. Teilnehmende entwickeln gemeinsame Fragestellungen, identifizieren relevante Akteur:innen und erkennen konkrete Ansatzpunkte für transdisziplinäre Zusammenarbeit.
Beispielaufteilung:
- 5 Min Einführung: Ziel, Fragestellung und Ablauf erläutern
- 1 Min Einzelarbeit: Individuelle Reflexion (still, Stichworte)
- 2 Min Austausch zu zweit: Perspektiven teilen und erste Verdichtung
- 4 Min Austausch zu viert: Ideen bündeln, Akteur:innen identifizieren
- 5–10 Min Plenum: Kernaussagen und nächste Schritte sammeln
Durchführung:
Zu Beginn werden Zielsetzung und Leitfrage klar formuliert. Die Einzelreflexion erfolgt still und fokussiert auf das eigene Projekt sowie ungenutzte Potenziale. In Zweiergruppen werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede geklärt. In Vierergruppen werden besonders tragfähige Ideen verdichtet, relevante wissenschaftliche und gesellschaftliche Akteur:innen benannt und der Mehrwert möglicher Kooperationen diskutiert.
Im Plenum bringt jede Gruppe eine zentrale Erkenntnis ein. Beiträge können auf Karten, Whiteboard oder digital gesammelt und geclustert werden.
Hinweis:
Auf kurze Zeitfenster und gleichmäßige Beteiligung achten. Schriftliche Stichpunkte sichern Ergebnisse.“

